Medikamentfreie Behandlung

Was hilft, was ist nutzlos? Sorgsam ausgewählte und auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte nicht medikamentöse Strategien sind ein wesentlicher Bestandteil einer ganzheitlichen Migränetherapie. Wichtig ist allerdings, die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen dieser Behandlungen zu kennen, und zu wissen, welche Maßnahmen nutzlos sind. 

Hilfe zur Selbsthilfe

„Um einen adäquaten Umgang mit Belastungen, Veränderungskrisen und Schmerzen zu erlernen, ist der Austausch mit ExpertInnen wichtig, aber genauso spielt auch der Austausch mit anderen Betroffenen bzw. mit Freunden eine große Rolle.“ Diesen Satz habe ich immer wieder von meiner Supervisorin gehört, als ich mit SchmerzpatientInnen gearbeitet habe. Bis heute gebe ich diese Weisheit auch an meine KlientInnen weiter, da sie sich immer wieder bewährt hat.

Strategien zur Bewältigung der Migräne

Bei der Diagnose und Behandlung von Migräne spielen psychophysiologische und lerntheoretische Mechanismen eine große Rolle. Kopfschmerzen können oftmals durch psychosoziale Faktoren gesteuert bzw. sogar verstärkt werden. Veränderungen im Alltag oder wenige soziale Kontakte können einen Einfluss auf den Kopfschmerz haben. Daher ist es besonders wichtig, in der Behandlung die richtigen Strategien im Umgang mit dem Schmerz / mit der Migräne zu erlernen, um so eine bessere Lebensqualität zu erreichen.