Hilfe zur Selbsthilfe

„Um einen adäquaten Umgang mit Belastungen, Veränderungskrisen und Schmerzen zu erlernen, ist der Austausch mit ExpertInnen wichtig, aber genauso spielt auch der Austausch mit anderen Betroffenen bzw. mit Freunden eine große Rolle.“ Diesen Satz habe ich immer wieder von meiner Supervisorin gehört, als ich mit SchmerzpatientInnen gearbeitet habe. Bis heute gebe ich diese Weisheit auch an meine KlientInnen weiter, da sie sich immer wieder bewährt hat.

Meine Migräne und Ich

Schon im Volkschulalter galt ich als „Kopfwehkind“. Damals half es mir, mich auszuruhen und zu schlafen. Später, als ich in die Pubertät kam und die hormonellen Veränderungen eine große Rolle spielten, artete das Kopfweh in Migränefälle aus. Die Übelkeit und das Pochen an den Schläfen konnte ich zu dieser Zeit immer noch mit Schlaf in den Griff bekommen – ohne Medikamente. Je älter ich wurde, desto weniger half diese Methode bei den Attacken. Ich erhielt eine medikamentöse Akutmedizin, die auch heute noch bei Anfällen wirkt.

Lach dich gesund!

„Humor ist die beste Medizin“, sagt der Österreicher, „der beste Doktor ist das Lachen“, meint der Inder und „Lachen macht gutes Blut“, heißt es in Italien.

That's my job: Was ich als Psychologin erlebe

Manchmal kommen KlientInnen zu mir in die Praxis, weil sie regelmäßig an Kopfschmerzen leiden. Viele werden von ihrer/m ÄrztIn überwiesen, wissen aber nicht so richtig, was sie bei einer/m PsychologIn sollen. Sie wissen häufig wenig über ihre Kopfschmerzen. Eine richtige Diagnose haben die meisten auch nicht. Ihre Methode: Schmerzmittel nehmen, von denen sie denken, dass sie helfen.

Folgende Punkte sind für Migräne essentiell: